Porto 2017 – Portwein, Meer und Romantik

Sonnenuntergang am Meer in Porto

Mein erster Städtetrip 2017 war Porto. Diese kleine Stadt an der Atlantikküste geisterte bereits seit meinem Trip nach Lissabon 2015 in meinem Kopf umher. Von vielen Leuten begeisternd empfohlen, wollte ich mir nun selbst einen Eindruck machen. Bereits Lissabon war ein Highlight für mich. Was ich in Porto gesehen und erlebt habe war dann noch mehr als ich mir vorgestellt habe. Vergesst Paris, kommt nach Porto verdammt! Die perfekte Stadt für Romantik 🙂

Wissenswertes vor und nach der Reise


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Porto 2017

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Being Porto Hostel: 41.142748, -8.615580
O Marinheiro: 41.148341, -8.612562
O Caseiro: 41.145908, -8.605027
Restaurante Verso Em Pedra: 41.141613, -8.618332
Pedra Furada \'Tasca\': 41.144585, -8.645348
Casa Portuguesa do Pastel de Bacalhau: 41.145578, -8.614921
Torre dos Clérigos (Clérigos Turm): 41.145821, -8.613985
Armazém (Indoor Flohmarkt): 41.143164, -8.620504
Zinda Atelier: 41.142265, -8.615381
Bar Praia do Aquário: 41.163386, -8.686423
Forte de São Francisco Xavier: 41.168539, -8.689947
She Changes - Anémona: 41.173386, -8.688735
Jardim do Passeio Alegre: 41.148206, -8.670801
Parque do Horto das Virtudes: 41.145138, -8.619107
Mirador: 41.144616, -8.618882
Mirador: 41.143163, -8.615812
Mirador: 41.139959, -8.609448
Mirador: 41.138367, -8.607367
Mirador: 41.133385, -8.608142
Fähre: 41.144992, -8.645350
Alte Straßenbahn in Porto: 41.140581, -8.616523
Bus zurück Richtung Ponte Luís I: 41.167921, -8.688716
Felgueiras Leuchtturm: 41.146731, -8.677283

 

Anreise in Porto

Der Flughafen Aeroporto Francisco Sá Carneiro liegt etwa 10km Luftlinie außerhalb von Porto. Es gibt ein ausgezeichnetes öffentliches Nahverkehrsnetz, um ins Zentrum zu gelangen. Ich bin direkt mit dem Zug für 2.55€ fast durchgefahren. Einfach mal bei Google Maps checken.

Einen Überblick von Porto verschaffen

Den ersten Tag startete ich ganz entspannt am Ribeira-Platz in der nähe der Ponte Luís I. Letzteres ist eine der vielen, aber wohl die ansprechendste Brücke in Porto. Es führt ein  Weg unterhalb und oberhalb über die Brücke. Von oben ergibt sich ein fantastischer Blick auf Porto und den Fluss.

Häuserwelten in Porto

Häuserwelten in Porto

An der Flussseite zum Ribeira-Platz tummelt sich im wahrsten Sinne des Wortes auch das Leben: Café an Café, Märkte und viele Touristen genießen nicht nur die Aussicht, sondern auch die Möglichkeit ausgelassen zu schlendern. Ein schöner Start wie ich finde.

Auf den oberen Teil der Luís Brücke I bin ich über einen kleinen Wanderpfad gekommen. Dieser startet auf der gegenüberliegenden Straßenseite über eine Treppe und führt durch kleine Gassen hoch auf den Park Largo Primeiro de Dezembro. Auf dem Weg gibt es immer wieder tolle Gelegenheiten, um Fotos zu machen.

Panorama von der Ponte Luís I

Panorama von der Ponte Luís I

Über die Brücke gings weiter zur Igreja da Serra do Pilar auf der linken Seite. Besonders abends / nachts wunderschön anzusehen. Es gibt auch die Möglichkeit hochzulaufen, um noch ein Stückchen weiter oben ein noch fantastischeren Blick auf Porto zu erhalten. Insgesamt bietet Porto aufgrund der zahlreichen Hügel viele tolle Plätze zum Fotografieren.

Panorama vom Igreja da Serra do Pilar

Panorama vom Igreja da Serra do Pilar

Weiter südlich bin ich am ersten Tag nicht gelaufen, stattdessen wollte ich nun endlich das Meer sehen. Ich bin total der Meer Junki 🙂 Also zurück über die Brücke und runter bis zur Haltestelle der historischen alten Tram von Porto. Diese fährt entlang des Douro Flusses hoch bis ans Meer (Endstation). Die Fahrt allein war ein Erlebnis und die Menschenschlange die auf die Tram wartete war auch beachtlich. Aber es lohnt 🙂 Für 3€ gehts Oneway gen Meer mit einem schönen Blick auf Porto. Herrlich!

Mit der Uralt Tram zum Strand

Mit der Uralt Tram zum Strand

Direkt bei der Endstation der Tram eröffnet sich die Küste zum Atlantik sowie ein kleiner Park. Hier lohnt es durchaus beides zu erkunden. Im Park habe ich dann auch den einen oder anderen Snack zu mir genommen und relaxt. Der Park verfügt auch über eine öffentliche Toilette. Nix für empfindliche Nasen kann ich nur sagen 😉

Jardim do Passeio Alegre

Jardim do Passeio Alegre

Portos Küste ist gepflastert mit Stränden Reih an Reih. Bereits im April bei Temperaturen zwischen 20°C und 24°C aalten sich die Portuenser am Strand und planschten vergnügt im Meer 🙂 Bedauerlicherweise habe ich meine Badesachen vergessen und so durfte ich dem Treiben neidvoll zuschauen. Ich hoffe Ihr macht nicht denselben Fehler 😉

Praia do Homem do Leme

Praia do Homem do Leme

Direkt neben dem Park Jardim do Passeio Alegre und dem Anfang der Promenade finden sich die sehr sehenswerten Farolins da Barra do Douro und der Leuchtturm Farol de Felgueiras. Links daneben mündet der Fluss Douro in den Atlantik. Insbesondere der Leuchtturm Farol de Felgueiras wirkte auf mich in der Brandung des Atlantiks beeindruckend. Ein tolles Fotomotiv.

Felgueiras Leuchtturm

Felgueiras Leuchtturm

Direkt am Anfang gibt es auch zahlreiche Nester von Papageien in den Baumkronen der Palmen. Das Geschrei der Vögel führt unweigerlich zum Hinaufblicken. Ähnliches habe ich auch in Athen und sogar Wiesbaden gesehen. Mit der richtigen Kamera und ein Quäntchen Geduld gelingen auch hier tolle Fotoaufnahmen.

Papageien an der Küste von Porto

Papageien an der Küste von Porto

Mein wohlverdientes Abendessen genoss ich dann in dem von meinem Hostel empfohlenen Restaurant O Marinheiro. Und wenn ich schon an der Küste bin, dann gibts auch Fisch! In dem Fall wars ein üppiges Thunfischsteak mit Kartoffeln und Salat. Dazu das portugiesische Bier „Super Bock“. Ein super Abschluss für den ersten Tag.

Ich habe mir angewöhnt in meiner Unterkunft nach nicht-touristischen Orten (für Fotos, Souvenirs, …) und guten Restaurants der Einheimischen zu fragen. In der Regel sind diese Restaurants deutlich günstiger und qualitativ besser als die Mainstream Touri Kantinen.

Entdeckungstour durch die Gassen Portos nach oben ↑

Den zweiten Tag begann ich sehr entspannt mit einer kleinen Erkundungstour durch die Gassen Portos. Ich wollte mir einen Eindruck des ursprünglichen Portos machen und dabei auch schöne Plätze zum Fotografieren entdecken. Nahe der Ponte Luís I gibt es viele kleine Gassen die zum schlendern einladen. Kleine Cafés, Handwerksläden und Wohnhäuser schmücken diesen Teil der Stadt. Die alten Gebäude zusammen mit den schmalen Gassen verleihen Porto einen tollen Charme.

Straße in Porto

Straße in Porto

Auf meiner kleinen Rundreise bin ich durch Zufall auch auf die Trödelmarkthalle Armazém gestoßen. Hier finden sich viele faszinierende alte Relikte wie uralte Koffer oder auch Taschen und und und. Die Halle war auf jeden Fall einen Besuch wert, auch wenn ich nix gekauft habe. Ein kleines Café und eine Bar in der Halle laden zu einer Pause ein. Dort habe ich auch mein erstes Pastéis de Belém probiert. Super lecker 🙂

Im Park von Fonte das Virtudes

Im Park von Fonte das Virtudes

Direkt über dem Trödelmarkt befindet sich der recht große und wunderschöne Parque do Horto das Virtudes. Hier gibts neben Orangenbäumen auch tolle Möglichkeiten Fotos zu machen. Der Park ist terrassenförmig nach oben hin aufgebaut. Oben angekommen erstreckt sich Porto von der Flussseite und offenbart ein tolles Bild.

Ausblick vom Fonte das Virtudes auf Porto

Ausblick vom Fonte das Virtudes auf Porto

Für das Mittagessen gings dieses mal in ein anderes Restaurant, einer weiteren Empfehlung meines Hostels, dem O Caseiro. Es liegt nahe der Ponte do Infante, wo ich mich nachmittags etwas aufhielt. Die Gegend um diese Brücke ist ebenfalls einen Besuch Wert. Für das Mittagessen gabs wieder ein Fischgericht, wobei mir Details abhanden gekommen sind. Ich weiß nur noch, dass ich wohl der einzige Touri war, es auch nicht ganz einfach war das Restaurant zu entdecken und das Essen großartig im Geschmack und Service war.

Ausblick von einer der zahlreichen Brücken in Porto

Ausblick von einer der zahlreichen Brücken in Porto

Oft ist es hilfreich mit Einheimischen wegzugehen, um einen besseren Eindruck in das Ursprüngliche der Stadt zu erhalten. Da ich bis dato nur einen Arbeitskollegen in Porto kannte, entschloss ich mich mittels Tinder zu schauen, ob mir nicht ein nettes Mädel ein wenig von der Stadt zeigen kann. Zugegeben, Tinder ist ne Dating App und keine Suchmaschine für Reiseführer. Aber niemand wird gezwungen und solange alles ehrlich abläuft passts. So geschehen und nach einigen Likes hatte ich ein sehr nettes Mädel kennengelernt, die mir am Nachmittag, ganz unverbindlich, die Stadt zeigte. Mit dem Auto gings dann von der Metro Hospital Sao Joao Richtung Küste. Erster Stopp war She Changes oder wie die Menschen in Porto dieses Kunstwerk liebevoll nennen, Anemone. Die Künstlerin Janet Echelman entwarf die Skulptur. Sie ist Sinnbild der maritimen Vergangenheit Portos in Bezug auf die Fischerei.

She Changes

She Changes

Die Skulptur stellt auch ein interessantes Motiv für den interessierten Hobbyfotografen dar. Größe und Umfang machen es nicht ganz einfach sie gut einzufangen. Bei meinem Besuch war es bereits spät nachmittags, so dass die Lichtverhältnisse nicht optimal waren. Ein Besuch des Platzes lohnt aber nicht nur wegen der Skulptur. Die Sonnenuntergänge sind wunderschön und der Strand lädt zum (Sonnen)-Baden ein.

Mit dem Auto gings weiter gen Westen mit mehreren Stopps, unter anderem beim Forte de São Francisco Xavier. Das Kastell trägt auch den Namen Castelo do Queijo (Käseburg). Warum Käseburg? Der Name kommt von der Form der Granitblöcke aus denen das Kastell erbaut wurde. Über die Zeit hat sich diese Form durch Witterungsbedingungen verändert und nahm die Gestalt von Käselaibe an. Der Ursprung des Kastells geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Da ich alte Festungen, Burgen, Forts, Schlösser, … faszinierend finde, war ein Besuch dieses Forts für den nächsten Tag unumgänglich. Es ist recht klein, der Eintritt war frei soweit ich mich erinnern kann und der Blick aufs Meer toll.

Forte de São Francisco Xavier

Forte de São Francisco Xavier

Für das Dinner wollte mir meine sympathische Begleitung unbedingt ein typisches Gericht aus Porto zeigen. Hierfür gings wieder zurück in die Nähe meines Hostels in das Restaurant Verso Em Pedra. Francesinha, übersetzt „kleine Französin“, ist sehr typisch für Porto. Es besteht aus Toastbrot, Kochschinken, Linguiça (ähnlich dem Chorizo), Beefsteak oder gebratenem Rindfleisch und wird mit geschmolzenem Käse sowie einer heißen, typischerweise dickflüssigen Sauce aus Tomaten, Bier und Senf übergossen. So schwer wie alleine diese Worte erscheinen, wars dann auch. Unten gibts dazu ein Foto. Es war sehr füllend und geschmacklich nicht so meins, aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, also haut rein 🙂

Sonnenuntergang in Porto

Sonnenuntergang in Porto

Hiking am Fluss und der Küste Portos nach oben ↑

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen eines kleinen aber feinen Hiking Trips. Diesmal war die gegenüberliegende Seite des Flusses Richtung Ozean dran. Aufgrund der starken Fokussierung touristischer Orte nördlich vom Fluss, war diese Seite relativ touristenfrei. Lediglich direkt hinter der Brücke gibt es zahlreiche Cafes und Bars mit Touris. Weiter flussab entspannte sich die Situation und ich sah keinen einzigen Touristen mehr. Lediglich Jogger und Einheimischen liefen am Fluss entlang.

Häuserwelten in Porto

Häuserwelten in Porto

Dieser Abschnitt war für mich Erholung pur. Über die Cais de Gaia und dann später die Cais do Cavaco gelangte ich zu dem Stadtteil Sao Pedro da Afurada. Hier ist die Zeit tatsächlich stehen geblieben 🙂 Ein kleines Dorf weitestgehend touristenfrei. Die bunten Häuser, charmanten kleinen Cafés und auf der Straße spielenden Kinder waren doch ein krasser Kontrast zu dem geschäftigen Treiben im Zentrum Portos. Ein Stöbern durch die kleinen Gassen lohnt auf jeden Fall.

Möwe im Flug

Möwe im Flug

Im Restaurant Pedra Furada Tasca genoss ich ein wunderbar gegrilltes Lachsfilet mit üppigem Salat. Besser gehts wirklich nicht. Ohne viel drumherum – einfach perfekt. Ähnlich wie die Amis es mit dem Fleisch raus haben, so haben die Portuenser es raus Fisch zuzubereiten 🙂

Nach dem Mittagessen stellte sich mir dann die Frage wie ich über den Fluss komme. Die nächste Brücke Ponte da Arrabida ist nur für Autos passierbar. Die ganzen Kilometer zurücklaufen war allerdings ein wenig reizvoller Gedanke. Und wie so oft lag die Lösung direkt vor meiner Nase: ein Wassertaxi. Also rein und über den Fluss für 1,5€. Anlegepunkt ist nahe dem Jardim do Calem. Von da aus gings weiter gen Norden entlang der Atlantikküste von Porto.

Strandpromenade in Porto

Strandpromenade in Porto

Vorbei an den sich sonnenbadenden Portuenser lief ich noch einmal 4km hoch bis zur am Abend vorher gesehenen Käseburg. Direkt am Fort bin ich dann wieder mit dem Bus für 1,95€ runter zum Hostel gefahren.

Last day: Entspannt durchs Zentrum von Porto schlendern nach oben ↑

Meinen letzten Tag gestaltete ich gemütlich mit einem Walk durch die Innenstadt um den Clérigos Tower, den Park Jardim da Cordoaria und der Suche nach einem schönen Souvenir. Auch hier fällt wieder die Vielfalt der Stadt auf: Vom bunten Treiben entlang des Flusses zu den wunderschön anmutenden Parks die zur Erholung einladen. Was mir jedoch fehlte, und da bin ich wohl etwas eigen, ein schönes Souvenir. Auf meinen Reisen suche ich stets nach etwas Individuellem, idealerweise Kunsthandwerk. Also nix was es in den zigtausend Souvenirläden gibt. Auch hier bewährt es sich die Schüchternheit abzulegen und zu fragen. Mein Hostel gab mir einen Tipp, wo es schöne und individuelle Mitbringsel für zu Hause gibt. Und so landete ich beim Zinda Atelier. Ein kleiner feiner Laden mit einer sehr netten Besitzerin die gerne und geduldig Ihre Kunst erklärt. Das Handwerk hier sind u.a. bemalte Kacheln mit den maritimen Motiven Portos.

Hier wurde ich also fündig. Das Motiv, den Clérigos Tower, wollte ich dann auch selbst sehen. Ein paar Straßen weiter, direkt am Park Jardim da Cordoaria befindet sich die Kirche.

Clérigos Tower

Clérigos Tower

Clérigos Tower

Clérigos Tower

Der barocke Glockenturm aus dem 18. Jahrhundert ist der höchste Kirchturm Portugals und auch ein Wahrzeicher der Stadt Porto. Mit 76m Höhe, 6 Etagen und 225 Treppenstufen bietet der Turm einen wunderbaren Ausblick auf Porto (Eintritt: 4€).

Ausblick vom Clérigos Tower

Ausblick vom Clérigos Tower

Clérigos Größenvergleich

Clérigos Größenvergleich

Rechts neben dem Clérigos Turm befindet sich das Restaurant Casa Portuguesa do Pastel de Bacalhau. Hier gibt es eine Spezialität Portugals: Pastel de Bacalhau = Kabeljau-Küchlein. Kleine frittierte Küchlein bestehend aus Kartoffeln und Stockfisch. Sehr lecker als Snack zwischendurch.

Den Abend verbrachte ich auf der Ponte Luís I zum Fotografieren. Bei klarer Nacht eignet sich der südliche Brückenkopf hervorragend, um die Stimmung Portos einzufangen. Ich ließ meinen kleinen, ersten Ausflug nach Porto dort ausklingen und freue mich schon auf die nächste Runde im wunderschönen Oporto.

Nachts auf der Ponte Dom Luís I Brücke

Nachts auf der Ponte Dom Luís I Brücke

 

Meine ULTIMATIVEN Highlights in Porto nach oben ↑

  1. Das Essen in Porto war großartig. Frischer Fisch, einfach zubereitet und ohne viel drumherum. Perfekt. Hier meine Lieblingsrestaurants:
  • O Caseiro: Leckerer Fisch, sehr gute Bedienung, wenig bis keine Touristen
  • O Marinheiro: Leckere Gerichte, draußen sitzen, zentrumsnah
  • Pedra Furada „Tasca“: im Stadtteil Sao Pedro da Afurada. Wenig Touristen. Sehr gutes Essen. Schöner Ausblick aufs Meer. Ruhig.
  1. Porto bietet viele Möglichkeiten sich fotografisch zu entfalten: Meeresmotive, Sonnenuntergänge am Strand oder dem Fluss, viele Miradors, …
  2. Die Stadt läd zu langen Spaziergängen ein, um den Kopf frei zu bekommen. Der Weg über die Av. de Diogo Leite bis hoch nach São Pedro da Afurada ist super schön. Auch gut zum Joggen geeignet 😉

Lecker Essen in Porto nach oben ↑

Wie Ihr gesehen und gelesen habt, habe ich hauptsächlich Fisch gegessen: gegrillten Lachs, Thunfischsteak, Stockfisch, und und und. Für mich ist das ein absolutes Muss, wenn ich am Meer bin. In Wiesbaden kann ich gerne Fleisch essen, an der Küste gibts frischen Fisch 🙂 Begleitet wurden die Gericht stets mit frischem Salat und Salzkartoffeln. Alles war gut abgestimmt und die Portionen waren groß. Preislich habe ich zusammen mit Getränken und (teilweise) Nachtisch zwischen 12€ und 20€ pro Dinner/Lunch bezahlt. Ein leckerer Snack zwischendurch war die Kartoffel-Fisch Krokette Pastel de Bacalhau. Als Süßspeise kann ich das für Porto typische Gebäck Pastéis de Belém empfehlen. Was mir persönlich nicht so geschmeckt hat, war Francesinha (kleine Französin). Sehr typisch für Porto. Es besteht aus Toastbrot, Kochschinken, Linguiça (ähnlich dem Chorizo), Beefsteak oder gebratenem Rindfleisch und wird mit geschmolzenem Käse sowie einer heißen, typischerweise dickflüssigen Sauce aus Tomaten, Bier und Senf übergossen (siehe Wiki). Und was wäre Porto ohne den berühmten Portwein. Nicht jedermanns Sache, aber ich liebe ihn 🙂


 

Kostenaufstellung vom Porto Trip nach oben


Meine Unterkunft in Porto nach oben ↑

Meine Unterkunft war das Being Porto Hostel im Zentrum. Das Zimmer war sauber und ausreichend groß. Das Personal sehr hilfsbereit. Ich habe einige tolle Tipps für Restaurants, einen Souvenirshop und Plätze zum Fotografieren erhalten. Frühstück war im Preis mit drin und soweit auch gut: Brötchen, Toast, Nutella, Aufschnitt und Obst sowie Kaffee und O-Saft (Pulver).

Resümee von meinem Porto Trip nach oben ↑

Was habe ich von Porto mitgenommen?

Wenn ich an Porto denke, dann fallen wir zweierlei Dinge ein: Romantik und Essen. Romantik gibt es aufgrund der malerischen Sonnenuntergänge sowohl am Meer als auch am Fluss zu genüge. Ein tolles Szenario für Verliebte. Ich werde daran denken, wenn sich mein Singlestatus geändert hat 🙂

Das Essen in Porto ist einfach und lecker. Egal wo ich war, es war meistens lecker.

Was mache ich das nächste Mal?

Porto ist größer als ich dachte. Das nächste Mal möchte ich mir auch die anderen Bezirke genauer anschauen. Ich habe das Gefühl lediglich an der Oberfläche gekratzt zu haben. Und unbedingt Badesachen mitnehmen. Die Strände laden zum Sonnenbaden / Abkühlen ein. Bereits im April waren die Leute im Wasser.

Was hätte ich mir schenken können?

Mir fällt nix ein, was ich im nachhinein besser nicht gemacht hätte. Alles was ich in Porto erlebt habe war toll.

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