Panama 2015 – Oh, wie schön ist Panama

Isla Bastimentos

El Valle de Antón nach oben ↑

Von Panama City gings mit dem Bus über die Carretera Interamericana über Las Uvas nach El Valle de Antón. Die Stadt breitet sich auf 600m Höhe, eines am Boden ~20km großen, kreisrunden Vulkankraters aus. Recht idyllisch und wenig touristisch kam ich im Bodhi Hostel Lounge unter. Ein nettes Hostel in der Stadt. Saubere Zimmer, nettes Personal und Frühstück war glaube ich auch mit drin.

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Panamá 2015 - El Valle de Antón

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Heiße Quellen (Pozos Termales): 8.597690, -80.137693
Wasserfall - Chorro El Macho: 8.642207, -80.147753
Wasserfall (Chorro Las Mozas): 8.593517, -80.146359
Mirador - Piedra Pintada: 8.612823, -80.145100
Hostel Bodhi Hostel & Lounge: 8.603957, -80.128319
Peruanisches Restaurant - El Camino del Inca: 8.604200, -80.123444

 
Für den ersten Tag in El Valle habe ich mir vorgenommen die Stadt etwas besser kennenzulernen. Über die Hauptstraße bin ich dann auf die die Av. los Millonarios gekommen. Scheinbar ein etwas feineres „Viertel“ mit größeren Anwesen. Über die lange Straße kommt man unweigerlich wieder zurück zur Hauptstraße. Ganz in der Nähe gibt es mehrere interessante Dinge zu besichtigen:

  • Heiße Quellen (Pozos Termales): Thermalquellen, eine Art offenes Erholungsbad mit Eintritt (~1-2€)
  • Chorro Las Mozas: Kleiner Gebirgsfluss mit Wasserfällen
  • Mirador Cerro La Cruz: Berg auf dem mir eine tolle Aussicht geboten wurde.
  • Piedra Pintada: Naturschutzgebiet mit der Möglichkeit über eine Zipline durch den Dschungel zu „schweben“. Eintritt ~20€.

Die heißen Quellen (Pozos Termales) sind eine Art Freilicht-Erholungsbad mit verschiedenen Möglichkeiten der Erholung. Ich war nur kurz drin, fand es aber nicht so umwerfend. Interessant aber alle mal.

Chorro Las Mozas

Chorro Las Mozas

Von da aus gings weiter zum Chorro Las Mozas. Ein kleiner Fluss mit Wasserfällen. Offenbar ist es auch möglich dort zu baden. Ich habe die Gelegenheit genutzt ein paar schöne Fotos zu machen und die Natur zu genießen. Kostet nix und ist sehr nett.

Mirador Cerro La Cruz

Mirador Cerro La Cruz

Auf dem Rückweg zur Stadt geht links eine Straße hoch zum Mirador Cerro La Cruz. Die asphaltierte Serpentinstraße ist teilweise recht steil. Ein gutes Training für die Oberschenkel also. In ~30 Minuten war ich oben. Dort erwartete mich ein wirklich toller Ausblick über das ganze Tal. Dies war offensichtlich auch Ziel vieler einheimischer Touristen. Allerdings war ich wohl der einzige der zu Fuss hoch lief 🙂 Von der Straße aus ist es möglich einen kleinen Hügel hochzuklettern. Das ist nicht ohne, wie ich selber feststellen durfte. Also vorsichtig sein!

Aussicht vom Piedra Pintada

Aussicht vom Piedra Pintada

Am zweiten Tag war das Ziel der Piedra Pintada. Über mein Hostel wusste ich, dass es sich dabei, um eine Art Naturpark im Dschungel handelt, mit der Möglichkeit via Zipline durch den Dschungel zu gleiten. Je nach Tourlänge unterscheiden sich auch die Preise. Ich nahm die große Tour für ~25€ inkl. Guide. Am Eingang ging es zunächst hoch auf den Hügel. Ein kleiner Hiking Trip durch den Dschungel. Der Guide klärte mich dabei über Tiere und Fauna des Dschungels auf. Oben angekommen gings via Zipline runter. Eingehakt und ab die Post. Insgesamt gibt es vier Abschnitte. Während der Fahrt ist es möglich Fotos zu machen.

Mit der Zipline durch den Dschungel

Mit der Zipline durch den Dschungel

Wieder unten angekommen erwartete mich eine Art Naturfreibad. Also Badehose an und rein ins kühle Vergnügen. Insgesamt war der Ausflug spaßig und allein wegen der Zipline würde ich es sofort wieder machen 😉

Piedra Pintada - Kleines Schwimmbecken

Piedra Pintada – Kleines Schwimmbecken

Santa Catalina – Isla de Coiba nach oben ↑

Von El Valle gings nach Las Uvas und von dort mit dem Bus nach Santa Catalina. Die Stadt ist bei Surfern sehr beliebt. Mein Ziel war jedoch weniger das Surfen als die Insel Coiba, ein Naturschutzreservat. Angekommen fiel mir zunächst einmal die Änderung des Klimas auf. Dort ist es unglaublich heiß und schwül. In der Stadt … ok, was heißt hier Stadt, Santa Catalina ist nicht mal ein kleines Dorf, so winzig und niedlich ist es, kann man problemlos verschiedenste Touren buchen: surfen, tauchen, schnorcheln, … . Ich wollte unbedingt nach Coiba. Kostete auch nicht die Welt. Also vormittags gebucht und rein ins Boot. Die Touren sind gut besucht und die Überfahrt zur Isla de Coiba dauert etwa eine Stunde. Mit dabei ist Verpflegung sowie Stopps auf anderen kleinen Inseln sowie schnorcheln. Auf dem Weg sahen wir Delfine und Meeresschildkröten 🙂

Delfin im Pazifik

Delfin im Pazifik

Bevor es auf die Insel Coiba ging machten wir einen ersten Stopp zum schnorcheln. Auf dem Bild unter diesem Text seht Ihr das Gebiet was wir mit Flossen und Schnorchelausrüstung erkunden durften. Das war wirklich toll. Nach dem schnorcheln blieben wir noch ein wenig auf der Insel bevor es weiterging nach Coiba.

Schnorcheln auf dem Weg nach Isla de Coiba

Schnorcheln auf dem Weg nach Isla de Coiba

Auf Isla de Coiba konnten wir uns weitestgehend frei bewegen und neben Leguanen, allerlei Vögel auch recht große Nagetiere (siehe Galerie) bewundern. Es gibt auch die Möglichkeit dort direkt zu übernachten. Insgesamt eine schöne Insel, auch wenn der Ausflug und der sehr kurze Aufenthalt auf Isla de Coiba es nicht zuließ dort in Ruhe alles anzuschauen.

Ausblick von Isla de Coiba

Ausblick von Isla de Coiba

Auf der Rückfahrt machten wir noch einen Zwischenstopp auf einer weiteren Insel (keine Ahnung wie der Name ist). Paradiesisch ist gar kein Ausdruck (siehe Bilder) für das was wir dort sahen.

Insel bei Isla de Coiba

Insel bei Isla de Coiba

Weiteres Highlight: Auf der Insel leben Krokodile. Zu bestimmten Zeiten (morgens und abends) kommen sie raus. Leider hatten wir nicht das Vergnügen der Begegnung, jedoch waren eindeutige Spuren im Sand zu erkennen. Die Guides versorgten uns mit frisch abgeschlagenen Kokosnüssen und wir konnten etwas entspannen und baden. Danach gings weiter Richtung Santa Catalina zum schnorcheln.

Krokodilspuren auf einer kleinen Insel bei Isla de Coiba

Krokodilspuren auf einer kleinen Insel bei Isla de Coiba

Der nächste Stopp war abseits vom Strand weiter draußen auf dem Meer. Schnorcheln war angesagt. Also alle munter rein ins Wasser. Dabei machten wir wohl alle die Erfahrung wie stark die Strömungen im Meer sein können. Dass mich ein 1m³ großer Felsen auf dem Meeresgrund mit hoher Geschwindigkeit überholte (ich war in voller Montur mit Flossen unterwegs) führte wohl nicht nur bei mir zu Irritation. Bevor wir also alle noch weiter aufs Meer hinausgetrieben, sammelten die Guides uns ein. Gerade noch rechtzeitig möchte ich behaupten. Es war ein spannender Ausflug 😉

Leguan auf Isla de Coiba

Leguan auf Isla de Coiba

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