Panama 2015 – Oh, wie schön ist Panama

Isla Bastimentos

San Blas – Isla Chichime nach oben ↑

Durch meine tollen Freunde in Linton Bay Marina bekam ich auch viele Infos zu San Blas. Ariel empfahl mir die kleine Insel Chichime. Dies war dann auch mein nächstes Ziel. Auf der Seite der Lam Tours Panama/ habe ich einen 4×4 Jeep für den Transfer an die Küste gebucht. Der Transfer dauert ~3 Stunden. Um das Kuna Indianer Land zu betreten wurde eine Eintrittsgebühr von ~17€ fällig.

Die Anfahrt mit dem Jeep durch den Dschungel war super. Vorbei an Papageien und Affen, Berg auf und Berg ab (nix für schwache Mägen!). Erstaunlich, das ich DAS nach dem Abend vorher überlebt habe!

Eine Insel von San Blas

Eine Insel von San Blas

Angekommen an der Küste bei Carti (siehe Karte) stehen zahlreiche Kuna Bootsführer bereit, um die Touristen rüber zu den Inseln zu fahren. Mein Jeepfahrer sprach sehr gutes Englisch und half mir dabei den richtigen Bootsmann ausfindig zu machen. Die Überfahrt dauerte dann auch etwas. Chichime ist recht weit vom Festland entfernt, wenn nicht sogar die am weitesten entfernte San Blas Insel.

Vorbei an zahlreichen traumhaften Inselchens. Das Wort Inselchen trifft es perfekt, wenn man bedenkt, dass oft nur ein Kuna Häuslein auf einer Insel Platz findet. Die Kuna Indianer leben in diesem Abschnitt Panamas und haben sich ihre Autonomie sogar gesetzlich gesichert. Die Geschichte darüber wie sie das geschafft haben ist außerordentlich interessant und kann hier nachgelesen werden.

San Blas - Chichime

San Blas – Chichime

Die Inseln sind in der Regel recht klein. Ein fußläufiges umrunden der Inseln ist in ~30 Minuten machbar.

Endlich auf Chichime angekommen, handelte ich direkt mit der Familie die Dauer und Kosten (inkl.. Vollpension) aus. Zwei Nächte für $130 mit Frühstück, Mittagessen und Abendessen + Schnorchelausflüge.

Mein Cabaña auf San Blas Chichime

Mein Cabaña auf San Blas Chichime

Für die Übernachtung wurde mir eine sehr einfache Cabaña zugewiesen: ein großer Raum mit Strohwänden und -dach, in der Mitte ein großes Bett und als Boden Sand 🙂 An Einfachheit sicher nicht zu unterbieten, aber völlig ausreichend. Die Toilette und das Bad waren separat (Gemeinschaftsbad).

San Blas - Chichime

San Blas – Chichime

Eingerichtet, das heißt Rucksack in die Ecke geworfen, gings direkt zur Erkundung der Insel. Was soll ich sagen, genau so habe ich mir das Paradies vorgestellt. Palmen, weißer Sand, das Meer in den schönsten Farben die man sich vorstellen kann und absolute Ruhe! Leider beobachtete ich auch ein gewisses Müllproblem. Diverse Küchengroßgeräte lagen am Strand oder im Dschungel, neben allerlei Kleinmüll. Ohne dies wäre das Paradies perfekt gewesen.

Der erste Tag war schnell vorbei. Das Dinner war super. Ich glaube es gab ein sehr schmackhaftes Fischgericht. Perfekt!

San Blas - Chichime

San Blas – Chichime

Für den nächsten Tag stand ein Ausflug zum Schnorcheln auf dem Programm. Wir starteten direkt nach dem Frühstück mit dem Kuna Boot. Insgesamt schnorchelten wir an drei Stellen. Eine Stelle ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Ein versunkenes Schiff, dass bis auf die Spitze des Hauptmastes komplett im Wasser versunken war. Dort blieben wir längere Zeit. Ein Erlebnis was seinesgleichen sucht: Inmitten bunter Fische tauchte ich durch das alte Wrack. Einfach nur WOW. Ein gelungener Tag kann ich nur sagen.

Panama City – Panama Kanal nach oben ↑

Zurück in Panama war mein nächstes Ziel der bekannte Panama Kanal. Der Weg dorthin war mal wieder etwas abenteuerlich. Vom Busbahnhof gings wieder nach Colón. Die Stadt Colón gehört laut Berichten im Internet zu den gefährlichsten und gleichzeitig unattraktivsten Städten in Panama. Touristen gibt es dort kaum, wohl aber Armut und Kriminalität.

Colón

Colón

Mit dem Bus durchzufahren oder direkt zum Busbahnhof von Colón zu fahren ist kein Problem. Von dort aus gings in einem anderen Bus zum Panama Kanal. Auch hier war das Personal wieder sehr freundlich und half mir den richtigen Bus zu finden. Die Fahrt dauert ~30 Minuten.

Panamakanal

Panamakanal

Angekommen beim Panama Kanal war ich erstaunt: Keine Menschen bzw. Touristen. Dabei sind die riesigen Schleusen durchaus beeindruckend. Für einen geringen Obolus kann man auf einer erhöhten Plattform die Schleusen und den Panama Kanal hautnah erleben. Der kleine Tagesausflug hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt.

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