Panama 2015 – Oh, wie schön ist Panama

Isla Bastimentos

Anders als in der Geschichte von Janosch habe ich tatsächlich Panama erreicht. Dabei erlebte ich nicht nur das sprichwörtlich traumhafte Paradies, so wie ich es mir vorgestellt habe, sondern auch bergige Kaffeeplantagen, eine tolle Tierwelt und ausgelassene Partynächte.

Warum eigentlich Panama bei so vielen paradiesischen Zielen allein in Lateinamerika? Damals wurde ich von zweierlei Faktoren getrieben: Sicherheit (ich reiste alleine) und Erfahrungen anderer. Beides passte für Panama und so plante ich grob meinen Trip. Ziel war es in 28 Tagen soviel wie möglich zu sehen, zu entspannen und mit einem Rucksack voller Abenteuer wieder zurückzukehren.

Panama lässt sich problemlos ohne große Sprachbarrieren auch alleine erleben. Die Menschen sprechen spanisch und englisch. Neben den Panamaer traf ich auch viele Amis. Manchmal kam mir Panama wie das Kuba der USA vor.

Wissenswertes vor und nach der Reise


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Panamá 2015

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Panama City: 8.982379, -79.519870
Linton Bay: 9.613209, -79.578759
San Blas - Isla Chichime : 9.589663, -78.882093
El Valle de Anton: 8.609784, -80.131693
Santa Catalina: 7.639245, -81.263908
Boquete: 8.738204, -82.410263
Bocas del Toro: 9.404795, -82.269193
Isla Bastimento: 9.303059, -82.149605
Carti (um nach San Blas zu kommen): 9.455327, -78.978138
Isla Coiba: 7.469308, -81.756825
Gatún (Panama Kanal): 9.271614, -79.915634
Gamboa: 9.116464, -79.696513
The Lost Waterfalls: 8.841995, -82.481207
Waterrafting: 8.578815, -82.788162
Isla Contadora: 8.627420, -79.037667

 

Anreise

Die Anreise war sehr unkompliziert. Ich flog von Frankfurt über Bogotá nach Panama City und kam recht spät an. Ich entschied mich deshalb für ein Taxi. Das ist in der Regel, was die Sicherheit betrifft, auch kein Problem, solange es ein offizielles Taxi ist. Die Fahrt dauerte ca. 30 Minuten und schon war ich in meiner ersten Unterkunft, dem Hotel Best Western Plus Panama Zen Hotel. Für die erste Nacht suche ich mir immer ein anständiges Hotel was nicht backpacking-like ist, um mich zu akklimatisieren und vom langen Flug zu erholen. Keine Überraschungen sozusagen 😉 Damit fahre ich stets sehr gut.

Ausblick vom Hotel in Panama City

Ausblick vom Hotel in Panama City

Panama City nach oben ↑

Die ersten zwei Tage verbrachte ich in Panama City. Auf dem Plan stand dabei El Casco Viejo – der historische Stadtkern – und Panamá Viejo – ursprüngliche Hauptstadt. El Casco Viejo, oder auch Altstadt von Panama City, liegt südlich und ist gut mit dem Taxi für ein paar Euro erreichbar. Ich fand die Altstadt ausgesprochen schön. Man merkt das Bemühen, die Altstadt aufgeräumt und attraktiv zu präsentieren. Während meines Aufenthaltes wurden einige Gebäude modernisiert. Besonders sehenswert fand ich den Palacio Presidencial (Präsidentpalast), Plaza Catedral sowie die Aussicht auf die Skyline von Panama City.

Panama City

Panama City

El Casco Viejo eignet sich gut für einen Tagesausflug und ist ein absolutes Muss.

Bevor ich mir ein Taxi genommen habe, fragte ich immer im Hostel nach, wie teuer wohl die Route sein würde. Die Antwort dann war eine super Verhandlungsbasis. Andere Touris wurden gnadenlos über den Tisch gezogen und zahlten das teilweise Doppelte. Bei 28 Tagen in Panama keine Option!

Panama City - Casco Viejo

Panama City – Casco Viejo

Für den zweiten Tag stand eigentlich der Besuch von Panamá Viejo an. Leider war das Gelände am Dienstag geschlossen. Vielleicht als Info ganz interessant, Panamá Viejo ist die ursprünglich Hauptstadt und trägt den schönen Namen „Nuestra Señora de la Asunción de Panamá“. Dort sind Ruinen der Vergangenheit zu bestaunen. Aufgrund der historischen Bedeutung ist Panamá Viejo UNESCO Weltkulturerbe. Interessant auch, dass Panama die erste europäische Siedlung an der Pazifikküste von Amerika war.

Panama City - Casco Viejo

Panama City – Casco Viejo

Den Nachmittag verbrachte ich mit dem Schlendern durch Panama City. Ich empfand die Stadt als äußerst vielschichtig, je nachdem wo man sich gerade aufhält. Casco Viejo war anmutig und attraktiv, direkt daneben befindet sich das Viertel El Chorrillo, was nicht nur nachts, sondern auch tagsüber gemieden werden sollte. Die Gegensätze sind also unmittelbar sichtbar. Letzteres bewahrt einen dann auch davor in die falsche Gegend zu laufen 😉

Touristische (teure) Restaurants gibts in Panama wie Sand am Meer. Ich suche nach Möglichkeit immer die Restaurants der Einheimischen. Meist sehen die Restaurants nicht ganz so schick aus, aber das Essen für 3-4€ ist hervorragend!

Linton Bay nach oben ↑

Meine zweite Station war Linton Bay Marina an der Karibikküste. Mit dem Bus fuhr ich direkt nach Colón. Dort am Busbahnhof musste ich etwas mühsam den nächsten Bus suchen, um nach Sabanitas zu kommen. Das Personal am Bahnhof war aber sehr hilfsbereit. Von Sabanitas aus sollte es in einem anderen Bus weitergehen. Während ich die zweite Stunde dort wartete, gesellten sich ein paar andere Backpacker zu mir. Wir quatschten etwas und stellten fest, dass wir in dieselbe Richtung mussten. Also nahmen wir kurzerhand ein Taxi. Zu viert auch bezahlbar bei einer Strecke von einer Stunde Fahrtzeit. Irgendwann dann war ich also in Linton Bay Marina. Ein kleiner Hafen für private Boote irgendwo im nirgendwo. Null Touristen, nahezu null Verkehr und keine Stadt mit mehr als 100 Einwohnern kilometerweit. Perfekt!

Hafen von Linton Bay

Hafen von Linton Bay

Meine Unterkunft buchte ich auf Airbnb auf dem Traditional Sailing Boat San Blas bei Ariel. Ich glaube cooler habe ich noch nie übernachtet. Eine kleine Schiffskabine mit Bullauge und überdachten Fenster. Die Besitzerin und ihr Hund Chichime segeln normalerweise durch die Welt und waren super nett. Auch die direkten Nachbarn (ein älteres US-amerikanisches Ehepaar), bei dem wir oft frühstückten und zu Abend gegessen haben, waren sehr freundlich. Mittlerweile ist Ariel wieder unterwegs. Einfach mal bei Airbnb suchen und von Olli (Germany) grüßen 🙂

Segelboot One World

Segelboot One World

Leider verbrachte ich nur zwei Nächte auf dem Schiff, aber die Abende mit diesen tollen Menschen, die Gespräche und unsere Ausflüge zum Schnorcheln werden mir wohl ewig in Erinnerung bleiben. Und natürlich auch Chichime. Ein Mischling, der es liebte vom Schlauchboot ins Wasser zu springen und selbst etwas zu tauchen.

Mischling Chichime auf der One World

Mischling Chichime auf der One World

Am Ende meines Aufenthalts wurde ich von einem befreundeten Taxifahrer direkt wieder zurück nach Panama City gebracht.

Die Nacht verbrachte dann mit einer ausgiebigen Tour durch die Bars Panamas und Gegenden die eher ungeeignet waren für Touris. Aber genau das möchte ich sehen, die ungeschminkte Wahrheit, die Menschen und die Realität. Dazu zählt dann auch die Prostitution, Drogen und ein nicht ganz so wohl-restauriertes Panama City. Es hat schon seine Vorteile, wenn Einheimische (in dem Fall der Taxifahrer), einem die Stadt und bestimmte Secret Places zeigen.

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