London 2017 – Facettenreich und spanndend

Big BenBig Ben

London stand in meiner Bucketliste seit jeher ganz weit oben. Aufgrund der Entfernung frage ich mich wieso ich nicht bereits früher dort war. London hat eine unglaubliche Fülle an wunderschönen Plätzen, Märkten und eine aus meiner Sicht beachtenswerte internationale Esskultur. All das und vieles mehr möchte ich Euch hier berichten. Viel Spaß beim Lesen 🙂

Wissenswertes vor und nach der Reise

KML-LogoFullscreen-LogoQR-code-logoGeoJSON-LogoGeoRSS-Logo
London 2017

Karte wird geladen - bitte warten...

Begrave House Hotel London Victoria: 51.492164, -0.142377
Renaissance London Heathrow Hotel: 51.480356, -0.445603
Nando\'s Restaurant: 51.543257, -0.149833
Buckingham Palace: 51.501364, -0.141890
Big Ben: 51.500729, -0.124625
Westminster Palace: 51.499479, -0.124809
National Theatre: 51.506993, -0.114101
Pieminister Restaurant: 51.508132, -0.110327
The Shard: 51.504759, -0.086844
Borough Market: 51.505487, -0.090733
London Bridge: 51.507879, -0.087732
Lambeth Bridge: 51.494580, -0.123357
Riverside Walk Gardens: 51.489236, -0.127891
Loco Mexicano Restaurant: 51.493139, -0.140835
Tate Gallery of Modern Art: 51.507595, -0.099356
City Hall: 51.504827, -0.078626
Leon Restaurant: 51.513997, -0.139302
Tower Bridge: 51.505456, -0.075357
Tower of London: 51.508112, -0.075949
Camden Market: 51.541502, -0.145722
Caffe Nero: 51.515940, -0.142456
James Smith & Sons: 51.516843, -0.126634
Onion Cafe: 51.518318, -0.121068
Bloomsbury Square Garden: 51.518875, -0.122808
Jubilee Market: 51.511558, -0.122074
O ver Restaurant: 51.504880, -0.093983
Restaurant O ver: 51.504880, -0.093983
Park Victoria Tower Gardens: 51.496944, -0.125000
MI6 Secret Service Hauptquartier: 51.487266, -0.124403
Park Lambeth Palace Garden: 51.497055, -0.118597
Camden Market: 51.541502, -0.145722

Anreise in London

Angekommen beim Flughafen London City gings mit der Bahn zu meinem Hotel (Begrave House Hotel) im Stadtteil Westminster. Die Fahrt dauerte knapp eine Stunde und kostete etwas weniger als 6€. Die Anreise empfand ich als sehr unkompliziert. Jeder dem U-Bahn und S-Bahn vertraut sind wird sich auch hier zurechtfinden.

Ich habe mir angewöhnt in London einfach mit der VISA Karte im Bus und den U-Bahn Stationen zu bezahlen. Sofern Eure Karte auch über die kontakttfreie Bezahlung via Chip verfügt, könnt Ihr Eure „Fahrkarten“ schnell mit der VISA kaufen.

London entlang der Themse erleben – Ein erster Überblick

Für den ersten Tag nahm ich mir wie immer vor zu den aus Google Trips gefilterten Highlights zu laufen. Der Walk von meinem Hotel in der Begrave Rd in Westminster führte mich vorbei an folgende Highlights:

  • Buckingham Palace
  • Westminster Palace / Big Ben
  • London Bridge
  • Borough Market – Ziel der Hungrigen!
  • The Shard
  • Lambeth Bridge
  • Riverside Walk Gardens
  • Hauptquartier des Secret Intelligence Service MI6

Recht viele interessante Orte wie ich finde. Genau das macht London aus. Hier hätte ich locker eine Woche verbringen können und hätte noch immer neue spannende Orte entdeckt.

Erstes Ziel war der Buckingham Palace. Bei meiner Ankunft fand gerade die Wachablösung statt. Diese haben sowohl ich, wie auch gefüllt tausend andere Menschen direkt am Victoria Memorial anschauen dürfen. Eine durchaus sehenswerte Zeremonie die sowohl Jung und Alt gleichermaßen begeisterte. Die Herausforderung bestand darin einen der vorderen Plätze zu ergattern, um etwas zu sehen geschweige denn gute Fotos zu schießen 🙂 Gut wenn man groß ist 😉

Wachablösung am Buckingham Palace

Wachablösung am Buckingham Palace

Weiter gings Richtung Osten zur Themse. Auf dem Weg begegnete ich dem Ort an dem Könige gekrönt und beigesetzt werden, Westminster Abbey. Die sehr imposante Kirche hat eine langjährige Geschichte und sollte auf keinem Trip fehlen. Auch deshalb weil der gesamte Platz um die Kirche ein sehr lebendiges und attraktives Ambiente besitzt.

Westminster Abbey

Westminster Abbey

Bereits hier hat man einen wunderbaren Blick auf den gotischer Uhrenturm Big Ben.

Big Ben

Big Ben

Mit Blick auf Big Ben war die Themse nun auch nicht mehr weit weg. Vorbei am Westminster Palace, dem Tagungsort des britischen Parlaments, weiter über die Westminster Bridge erstreckt sich das legendäre Coca Cola London Eye.

Westminster Palace

Westminster Palace

Ein Riesenrad was wahrscheinlich einen tollen Blick auf London ermöglicht. Warum ich die Möglichkeit nicht wahrnahm, dort ein paar tolle Fotos zu machen ist mir gerade völlig unklar 🙂

Blick auf das London Eye und Big Ben von der Golden Jubilee Bridge

Blick auf das London Eye und Big Ben von der Golden Jubilee Bridge

Natürlich fand ich eine andere Möglichkeit die Stadt von oben zu bewundern. Dazu später mehr 😉 Über den Queen’s Walk kann man entlang der Themse sehr viele Highlights mitnehmen. Dazu zählen für mich definitiv die zahlreichen Brücken, die eine tolle Sicht auf London preisgeben.

Millennium Bridge und St. Paul's Cathedral

Millennium Bridge und St. Paul’s Cathedral

Ein Beispiel ist die hier fotografierte Millennium Bridge. Die Auslegung der Brücke macht es möglich, diese zu Schwingungen durch die Personen auf ihr anzuregen. Möglich wird dies durch die geringe erste Eigenfrequenz der Brücke. Mit genug Personen im Gleichschritt lässt sich der Effekt signifikant steigern 😉 Darüberhinaus war die Brücke Teil eines Harry Potter Films und ist dadurch vielleicht dem Einen oder Anderen eher bekannt.

Häuserwelten an der Themse

Häuserwelten an der Themse

Entlang der Themse finden sich immer wieder tolle historische Gebäude sowie eine sehenswerte Kulisse.

Oxo Tower

Oxo Tower

Der Oxo Tower kann ebenfalls genutzt werden, um im achten Stockwerk, bei einem gemütliche Mittag- oder Abendessen die Aussicht auf London zu genießen.

Zwischen der London Bridge und der Tower Bridge befindet sich das ausgemusterte Weltkriegsschiff, die HMS Belfast. Das Museumsschiff war zur Zeit des Zweiten Weltkriegs der größte Leichte Kreuzer der Royal Navy. Das Schiff kann nicht nur von den zahlreichen Brücken und The Shard bewundert werden, sondern auch begangen werden. Diese Gelegenheit solltet Ihr Euch nicht entgehen lassen.

Tower Bridge und HMS Belfast

Tower Bridge und HMS Belfast

Die wohl höchste und zugleich spektakulärste Aussicht auf London ergibt sich vom gerade angesprochenen Wolkenkratzer The Shard. Dieses 310m hohe Gebäude bietet den vermutlich besten Ausblick auf ganz London. Bestückt mit einer Vielzahl an Geschäften, einem Luxushotel, Luxuswohnungen (Stückpreis 63Mio €!!), Restaurants und der Aussichtsplattform im 72ten Stockwerk.

The Shard

The Shard

Der Ausblick vom The Shard war tatsächlich deutlich spektakulärer als es die Bilder hier vermuten lassen. Ein absolutes Muss für jeden der in London ist.

Blick auf London vom The Shard

Blick auf London vom The Shard

Über die 360° Ansicht konnte ich ganz London betrachten. Soweit ich mich erinnere befindet sich auf der Plattform auch ein kleines Restaurant. Die Kosten, um auf die Plattform zu gelangen, betrugen ca. 35€.

Blick über London vom The Shard

Blick über London vom The Shard

In unmittelbarer Nähe zum The Shard ist der Borough Market. Hierbei handelt es sich um den ältesten Lebensmittelmarkt Londons. Er existierte bereits im 13. Jahrhundert an genau dieser Stelle. Der Markt bietet ein sehr breites Angebotsspektrum an Nahrungsmitteln aus aller Welt.

hjjeon / Pixabay

Solltet Ihr bisher noch nicht so recht gewusst haben, was man in London kulinarisch erleben kann, so werdet Ihr hier mit Sicherheit fündig. Eine breite Palette an Snacks (gesund? auch! definitiv aber lecker!!), Obst und Gemüse, Säfte und und und gibts hier zu genießen. Das bunte Treiben und die tolle Atmosphäre gibts kostenlos dazu. Ich fands toll und kann den Markt jedem nur empfehlen!

Nachdem ich mir im Borough Markt den Bauch mit allerlei Leckereien, unter anderem einem fantastischen Pulled Pork Burger, vollgeschlagen habe, war es auch schon Nachmittag und der erste Tage neigte sich dem Ende.

Um ein wenig mehr von der nicht so touristischen Seite Londons zu sehen, entschloss ich mich über die Union Str., The Cut, Lower Marsch und Lambeth Rd. zurück zu meinem Hostel zu laufen. Die Strecke führte mich in einen weniger überfüllten Stadtteil, der geprägt war von Einheimischen, Parks und netten kleinen Cafés. Es lohnt sich also auch mal von den gewohnten Pfaden abzuweichen. Insbesondere das Restaurant O ver mit seinem sehr guten italienischen Kaffee sowie der Park Lambeth Palace Garden waren toll, um in Ruhe das Gesehene revue passieren zu lassen.

Blick auf den Palace of Westminster von der Lambeth Bridge

Blick auf den Palace of Westminster

Bei der Lambeth Bridge angekommen, bot sich mir eine tolle Aussicht auf den Palace von Westminster. Hier abseits vom Trubel ergibt sich ein wundervolles Panorama vom Big Ben bis zum London Eye. Unbedingt mal anschauen und einfach nur genießen 🙂

Direkt auf der anderen Uferseite schließt sich der Park Victoria Tower Gardens an. Etwas weiter südlich bei der Vauxhall Bridge befinden sich das Hauptquatier des MI6 Secret Service sowie der St. George Wharf Tower.

Vauxhall Bridge mit MI6 Secret Service Hauptquartier und St. George Wharf Tower

Vauxhall Bridge mit MI6 Secret Service Hauptquartier und St. George Wharf Tower

Das postmoderne MI6 Gebäude bekam den Spitznamen „Legoland“. Im James-Bond-Film „Die Welt ist nicht genug“ (1999) beginnt hier eine Bootsverfolgungsjagd, in „Skyfall“ (2012) wird das Gebäude in die Luft gesprengt.

RAF Memorial beim Victoria Embankment

RAF Memorial beim Victoria Embankment

Überall in der Stadt entdeckt man Denkmäler, historische Gebäude oder moderne Kunst. Gespickt mit den an jeder Ecke auftauchenden Straßenmusikern ergibt sich ein tolles Flair.

Love Skulptur von Lorenzo Quinn

Love Skulptur von Lorenzo Quinn

Leckeres Essen und Shopping nach oben ↑

Den zweiten Teil meiner Reise widmete ich der Verköstigung und dem Shopping. Erstes Ziel war der Camden Market. Auf dem Weg dorthin entdeckte ich in der Regents Park Road dieses tolle Graffiti.

Graffiti in der Regents Park Road

Graffiti in der Regents Park Road

Entlang der Themse stieß ich auf eine Unterführung mit weiterer Graffitikunst. Hier eine deutliche Botschaft der Londoner an Manchester.

Graffiti in London

Graffiti in London

Angekommen beim Camden Market eröffnete sich mir ein Platz, teilweise überdacht und verwinkelt, mit einer Vielzahl an Fressbuden und allerlei Kunsthandwerk sowie Trödel. Perfekt zum Stöbern.

Lalli / Pixabay

Ähnlich wie der Borough Market, nur gefühlt größer, finden sich hier kulinarische Leckerbissen aus aller Welt, von einfachen Pommes, Döner bis zu kolumbianischen Arepas. Alles ist da.

Ein deutlich kleinerer Markt ist der Jubilee Market gegenüber vom Covent Garden. Etwas beschaulicher aber nicht weniger sehenswert. Hier ist die Auswahl zwar geringer, aber das Ambiente gemütlicher. Sehr schön aufbereitete Stände mit interessanten Waren wie Kunsthandwerk und Snacks laden auch hier zum Schlendern ein. Ich fand einen netten Laden mit Lederwaren und kaufte mir dort zwei Gürtel. Kein Chinakram, sondern Qualität, soweit ich das beurteilen kann.

Für den letzten Tag stand ein Besuch beim berühmten Umbrella Fachgeschäft James Smith & Sons an. Neben Regenschirmen aller möglicher Kategorien, groß, klein, verziert, … günstig, sehr teuer, … gibt es hier auch Wanderstöcke mit ähnlichen Kategorien zu erwerben. Da mir meine 5€ Schirme in DE regelmäßig kaputt gehen, habe ich mir hier etwas, so hoffe ich zumindest, Langlebigeres gekauft. Der Laden ist auf jeden Fall einen Besuch wert, allein um mal einen Einblick in ein solches Traditionsgeschäft zu bekommen und vielleicht ja auch, um für den Herbst in Deutschland sich ordentlich vorzubereiten.

James Smith & Sons

James Smith & Sons – Klassische Regenschirme

James Smith & Sons

James Smith & Sons – Klassische Gehstöcke

So, das war mein kleiner Erfahrungsbericht zu London. Ich hoffe Ihr habt Lust bekommen diese tolle Stadt selbst einmal zu erkunden. Ich weiß definitiv, dass es nicht das letzte Mal war, dass ich London besucht habe 😉 Machts gut und HAPPY TRAVELING! Euer Olli.

Das gute Leben genießen - In der der vom Tower of London

Das gute Leben genießen – In der der vom Tower of London

Wo habe ich in London geschlafen? nach oben ↑

In London eine günstige und zugleich attraktive Unterkunft zu finden schliesst sich nahezu aus. Ich fand dennoch etwas kleines und feines: das Belgrave House Hotel habe ich direkt auf Booking.com gefunden und gebucht. Ohne Frühstück zwar, aber was macht das schon im Bezirk Westminster / Pimlico. Hier gibt es an jeder Straßenecke kleine Cafés die zum Frühstücken einladen.

Ansonsten war das Zimmer klein, das Badezimmer noch kleiner und das Bett winzig. Um sich das besser vorzustellen: Ich habe eine Körpergröße von 191cm. Das Bett hatte die Länge 180cm. Kein Ding denkt Ihr jetzt vielleicht, dann baumeln die Füsse übers Bett. Schlecht nur, wenn Anfang und Ende des Bettes durch die Zimmerwände begrenzt werden 🙂 Das Bad war ebenfalls superklein, aber neu und sauber. Der Rest ist Gewöhnungssache. Weiterhin war das Personal sehr hilfsbereit, die Lautstärke innerhalb des Hotels (zumindest in der obersten Etage wo ich war) war angenehm ruhig und in der Umgebung finden sich Supermärkte, Restaurants, Cafés und der U-Bahnhof Victoria.

Was gibts leckeres zu essen in London? nach oben

Neben den üblichen Verdächtigen wie Fish & Chips findet sich eine unendliche Vielfalt an kulinarischen Freuden, wie ich es vorher nicht gedacht habe. An der Stelle sei insbesondere der Borough Market, Camden Market und Jubilee Market empfohlen. Dort findet Ihr von Obst / Gemüse aus aller Welt auch alle möglichen Snacks. Wer Wert auf ein traditionelles britisches Gericht legt, der sollte einen London Pie versuchen. Das sind süße oder herzhaft gebackene Gerichte, bestehend aus einem Teig mit Füllung.

London Pie (Wild)

London Pie (Wild)

Wie teuer war der London Trip? nach oben

Mein Eindruck hinsichtlich der Kosten ist recht gemischt, gerade relativ zu den Extremen wie Stockholm und Athen. Im Mittel würde ich sagen, London entspricht dem deutschen Preisniveau. Essen / Verpflegung, öffentliche Verkehrsmittel, Touristenattraktionen, … alles auf Durchschnittsniveau.


Resümee von meinem London Trip nach oben ↑

Was habe ich von London mitgenommen?

Was mir an London besonders gefallen hat, ist die Mischung aus Großstadt, Kultur, Entspannungsmöglichkeiten in den zahlreichen Parks sowie das vielfältige Angebot an Essen. Diese Kombination erinnerte mich an Städte wie Berlin und Paris.

Was mache ich das nächste Mal?

London ist wirklich riesig, und damit auch die Auswahl an Sehenswürdigkeiten. Das nächste Mal möchte ich mehr von den anderen Bezirken sehen sowie Ausflüge in die nähere Umgebung von London machen. Wichigster zukünftiger Ausflug: Stone Henge 😉 Darüberhinaus möchte ich aufs London Eye und mehr Zeit auf den Marktplätzen (Borough Market, …) verbringen.

Was hätte ich mir schenken können?

Alles was ich gesehen und erlebt habe kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen.

nach oben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.