Kolumbien 2016 – Mehr als Pablo Escobar

Ausblick vom La Piedra Del Peñol auf Guatapé

 

Mitbringsel für Zuhause nach oben ↑

Aus meiner Sicht sind individuelle und handwerkliche Dinge die schönsten Mitbringsel. Hier eine Liste was ich gekauft habe und wieder kaufen würde:

  • Mochila Wayúu Taschen: Jede Tasche ein Unikat. Äußerst praktisch. Ich trage sie stets auf Reisen. Habe mir zwei gekauft und eine kleine für die Wasserflasche beim Hiking
  • Koka Tee aus Minca: Äußerst gesunder Tee ohne groß berauschende Wirkung, wie Ihr hier nachlesen könnt. Ob es erlaubt ist den Tee nach Deutschland einzuführen, sollte unbedingt vorher auf der Seite des Auswärtigen Amtes gecheckt werden.
  • Diverse handgemachte Arm- und Halsbändern: Schön anzusehen und sehr günstig
  • Kakao aus Minca: Kugelförmig, zum Backen gut geeignet. Härter als Supermarkt Kakao wie ich feststellen musste.
  • Kaffee (haben meine Freunde gekauft)
  • Koka Seife aus Palomino: Soll gegen Moskitos helfen
  • Diverse kleine kolumbianische Masken aus Palomino
  • Karikatur aus Medellín

 

Meine ULTIMATIVEN Highlights nach oben ↑

  1. Guatapé: Hiking Trip – Monolith besteigen
  2. Palomino: Direkt am Meer – Tubing – Waterrafting- Biking
  3. Minca: Fantastischer Blick auf die Karibik / Santa Marta – Baumhaus – Tubing
  4. Pablo Escobar Tour – Kanonen, Drogen und viele Geschichten
  5. Medellín Fruit Market – Exkurs zu den Früchten Südamerikas

SUPER Unterkünfte nach oben ↑

  • BogotaHotel Ibis Bogota Museo (sauber, zentral und äußerst bequem – ein toller Start ins Abenteuer)
  • MedellínZojo Apartamentos (ganzes Apartment, sauber, ruhige Gegend, sehr freundliche Besitzerin)
  • Guatapé: Lake View Hostel (sehr cooles Hostel, freundliches Personal, Zimmer in der ersten Etage sind echt klasse)
  • Santa Marta: Hotel Nueva Granada (zentral, sauber, Pool, sehr freundliches Personal, schnell am Strand)
  • Minca: Minca Ecohabs by Xarm Hotels (Baumhaus im Dschungel, tolle Aussicht, gutes Frühstück)
  • Palomino: Tiki Hut Hostel (super Cabañas, leckeres Essen, Billiard, Pool, nah am Strand)

Lecker Essen in Kolumbien nach oben ↑

Das Essen in Kolumbien ist sehr vielfältig. Am besten fand ich tatsächlich die klassischen Empanadas und frischen Fruchtsäfte, insbesondere der Frucht Lulo. Herrlich lecker 🙂 Daneben gab es immer wieder Arepa. Für mich nicht immer ein Genuss, da oft sehr geschmacksneutral. Den besten Arepa habe ich bei der Fruit Tour in Medellín gegessen. Der war wirklich lecker und mit ordentlich Butter unwiderstehlich 🙂

Kostenaufstellung nach oben ↑

 

Resümee vom Backpacking Trip in Kolumbien nach oben ↑

Was habe ich von Kolumbien mitgenommen?

Wenn ich rekapituliere so ist mein erster Gedanke, und das ist tatsächlich einmalig bisher: die Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Kolumbianer ist außergewöhnlich. Noch nie habe ich so nette freundliche Menschen kennengelernt, die bereitwillig und proaktiv halfen, wenn Probleme da waren. Diese Herzlichkeit hat mich wirklich gepackt und motiviert dieses Jahr wieder hinzufliegen.

Was mache ich das nächste Mal?

Drei Wochen für Kolumbien sind nicht viel in Anbetracht der Größe des Landes. Wir haben viel gesehen, aber es gibt eine Reihe von White Spots die ich dieses Jahr erkunden möchte. Dazu zählen: der Amazonas, San Andrés, Pazifikküste und Calí.

Was hätte ich mir schenken können?

Doradal stand auf der Liste wegen der Hacienda de Pablo Escobar. Ganz nett, insbesondere für Kinder. Nochmal hin müsste ich aber nicht. Es gibt dort einfach zu wenig und die Stadt selbst war nur eine Durchgangsstation. Cabo de la Vela fanden wir landschaftlich toll. Leider konnte man dort nicht allzu viel machen. Den Ausflug zur Spitze Kolumbiens haben wir nicht gemacht. Vielleicht kann ja jemand Feedback geben, was es dort gibt. 

Wie sicher ist Kolumbien? nach oben ↑

Die Sicherheit für mich als Touri ist ein immer wieder gern diskutiertes Thema. Meiner Mutter ist mittlerweile klar, dass ich weiß was ich tue und dass ich auf mich aufpasse. Dennoch fragt Ihr Euch vielleicht, ob Kolumbien generell sicher ist, welche negativen Erfahrungen ich gemacht habe, … . Hier also ein paar Zeilen dazu, aus meiner / unserer Erfahrung und wie wir Kolumbien erlebt haben.

Es gab tatsächlich nie einen Moment in dem ich mich unsicher gefühlt habe. Auf Taxen haben wir meist verzichtet (da wo es ging) und sind stattdessen mit dem sehr sicheren Uber Dienst gefahren. Busse und Strände waren immer sicher. Einzig der kleine Ausflug zu einem Bauernmarkt (Plaza de Mercado Paloquemao) in Bogotá auf der Calle 19 (zwischen El Liston und Santafe) war etwas komisch. Wenig Menschen, kaputte Häuser und Straßen sowie viele Obdachlose. Höhepunkt war der Versuch einer Transen-Prostituierte mich auf dem Gehweg anzugrabschen 🙂 Herrlich 😀

Auch wenn Kolumbien aus meiner Sicht sehr sicher ist, sollte man niemals Dieben oder anderen zwielichtigen Gestalten Gelegenheiten eröffnen. Das bedeutet:

  • Teuren Schmuck und teure Uhren (alles was schön glänzt) am besten zu Hause lassen!
  • Das gleiche gilt für teure Klamotten á la Armani und Co.
  • Tretet selbstbewusst auf. Ein Dieb / Krimineller sucht sich leichte Opfer. Wer nicht wie ein Opfer wirkt, fällt aus dem Raster.
  • Vermeidet Gegende die wenig attraktiv erscheinen (Prostitution, Obdachlose, …). Nur mit kolumbianischen Freunden würde ich diese Gegende aufsuchen.
  • Geld am Tage abheben. Immer schön umschauen, wer sich in Eurer Nähe befindet.
  • Offen, nett aber auch aufmerksam sein und Rucksack, Geld, Handy, Kamera, … nie aus den Augen lassen!

nach oben ↑

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.