Kolumbien 2016 – Mehr als Pablo Escobar

Ausblick vom La Piedra Del Peñol auf Guatapé

Cabo de la Vela nach oben ↑

Nach Riohacha erreichten wir zunächst Uribia, um das Fahrzeug zu wechseln. Ein normaler Pkw im unwegsamen Gelände von Cabo de la Vela ist keine gute Idee. Stattdessen hatten wir das Vergnügen auf nem Pritschenwagen, zusammen mit einer Gruppe Kolumbianer, durch die Wüste Richtung Meer zu fahren. Der Ritt war alles andere als vergnüglich für unsere westlichen Hintern. Dennoch war die Aussicht bemerkenswert. Die Wüste direkt neben dem Meer, einfach toll.

Wüste auf dem Weg nach Cabo de la Vela

Wüste auf dem Weg nach Cabo de la Vela

Angekommen in Cabo de la Vela nahmen wir uns jeweils ein Cabaña. Für Menschen mit einer gesteigerten Abneigung gegen fliegende, 5-7cm große und in umfangreicher Stückzahl vorhandener Kakerlaken, sind vielleicht nicht alle Cabañas geeignet 😉 Es gibt aber sicher noch andere Möglichkeiten dort zu nächtigen.

Cabo de la Vela am Morgen

Cabo de la Vela am Morgen

Ansonsten erwartete uns ein schöner Sandstrand, eine wirklich atemberaubende Natur und tolle Bekanntschaften abends beim Dinner. Ich hatte den Eindruck das Cabo de la Vela insbesondere für Kitesurfer ein lohnenswertes Ziel ist. Darüberhinaus ist es auch möglich bis zur äußersten Spitze von Kolumbien, in einem Tagesausflug den Eindruck dieser Landschaft zu vertiefen. Näher an Venezuela kommt man nicht mehr ran.

Palomino nach oben ↑

Palomino war die Empfehlung eines guten Freundes. Wir sind von Cabo de la Vela nach Rioacha und schließlich bis nach Palomino gefahren. Die Stadt ist ähnlich groß wie Minca, direkt am Meer gelegen, mit unzähligen Hostels. Aus unserer Sicht war Palomino einer der tollsten Orte Kolumbiens. Warum? Weil wir hier tatsächlich die perfekte Mischung hatten: toller Strand, perfektes Hostel, tolle handgearbeitete Souvenirs, viele Freizeitmöglichkeiten und und und.

Pool und Cabañas des Tiki Hut Hostels in Palomino

Pool und Cabañas des Tiki Hut Hostels in Palomino

Also starteten wir am nächsten Tag mit einer sehr entspannten Tubing Tour (Level 1): Einfach treiben lassen und das gute Leben genießen. Absolute Empfehlung! Auch für Anfänger geeignet. Einzige Challenge war die dritte Brücke nicht zu verpassen, da es sonst aufs Meer geht 😉

Tubing in Palomino

Tubing in Palomino

Als nächstes stand eine Waterrafting Tour auf dem Plan. Hier gings im Kanu richtig zur Sache. Level 3 würde ich sagen. Dieser Adrenalinkick ist wirklich nur für erfahrene Leute. Wir landeten bereits nach fünf Minuten im Wasser, Paddel weg, Boot weg, Guide weg. Ich hätte es ahnen müssen als ich auf dem Weg zum Start nur weißen Schaum im Fluss sah. Unser Kumpel hatte einen etwas entspannteren Tag bei einer Biking Tour.

Die letzten Tage haben wir mit Strand, Entspannung, gutem Essen und ein wenig Shopping in Palomino verbracht 🙂 Insgesamt war es einer der schönsten Urlaube die ich je hatte, nicht zuletzt wegen der Freunde, den Leuten die wir kennengelernt haben und der tollen Natur die uns im ganzen Land begegnete. Ich freue mich schon aufs nächste Mal 🙂

Strand von Palomino

Strand von Palomino

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