Kolumbien 2016 – Mehr als Pablo Escobar

Ausblick vom La Piedra Del Peñol auf Guatapé

Cartagena nach oben ↑

Von Doradal gings zurück nach Medellín, um mit dem Flieger die Karibikseite Kolumbiens zu erkunden. Erster Stopp war Cartagena. Von vielen hochgelobt, flogen wir mit ebenso hohen Erwartungen hin. Enttäuscht wurden wir tatsächlich nicht. Nicht nur das Klima, sondern auch das Feeling war komplett anders. Es war für uns der perfekte Zeitpunkt das Meer zu erleben.

Cartagena merkt man deutlich den touristischen Charakter an. Nicht nur die Größe, sondern auch die Möglichkeiten Essen zu gehen, Party zu machen und touristische Ausflüge zu buchen sind hier im Überfluss vorhanden.

Den ersten Tag nutzten wir mit einem Abstecher zum Stadtstrand in der Nähe des Stadtzentrums (30 Minuten Fussmarsch). Leider muss ich sagen, dass sich dieser Ausflug nicht gelohnt hat. Der Strand war nicht sonderlich sauber, ebenso das Wasser und die permanente Fragerei von Frauengruppen massiert zu werden, war sehr nervig. Den nächsten Tag buchten wir einen Ausflug zu einem etwas entfernteren Strand. Dieser Ausflug war schon besser, aber aus meiner Sicht noch immer weit von gut entfernt. Warum? Die Strände waren sehr voll und sehr tourilastig.

Santa Marta nach oben ↑

Von Cartagena machten wir uns auf den Weg nach Santa Marta. Die Bustour dauert nicht wirklich lange. Santa Marta war deutlich weniger touristisch. Allerdings bot uns die Stadt auch nicht wirklich was. Bis auf den durchaus sehenswerten Stadtstrand, unser klasse Hostel und sehr leckerem Essen gab es für uns keinen Grund mehr als eine Nacht in Santa Marta zu bleiben.

Hafen von Santa Marta

Hafen von Santa Marta

Minca nach oben ↑

Minca ist eine Stadt die ich durch Recherchen im Internet fand. Mitten in den Hügeln der Kaffeeplantagen, umringt von Natur mit Blick auf die Karibikküste. Klang verlockend! Also machten wir uns von Santa Marta mit dem Bus eine Stunde auf dem Weg nach Minca. Unser Hostel war das, was wir bei Doradal verpassten, ein Baumhaus Hostel. Super schön kann ich nur sagen. Die Stadt sehr klein, die Einwohner sehr freundlich und das Baumhaus der Hammer. Wer Natur pur erleben möchte muss hierher kommen.

Blick von meinem Hostel Baumhaus Richtung Karibik

Blick von meinem Hostel Baumhaus Richtung Karibik

Unser Hostel lag etwas abseits des Stadtkerns, in den Wäldern weiter oben. Motorradtaxen dank, kamen wir sehr schnell dorthin. Etagenweise mit Blick in den Dschungel, frei von einengenden Wänden (bis auf das Moskitonetz) verbrachten wir zwei Tage dort. Nachts waren allerlei Geräusch zu vernehmen, also nix für ängstliche Zeitgenossen.

Blick auf die Baumhäuser bei Minca

Blick auf die Baumhäuser bei Minca

Am zweiten Tag machten wir eine sogenannte Tubing Waterrafting Tour. Zunächst mit Motorradtaxen bergauf, dann mit den Guides zu Fuß, erreichten wir den Start des Waterrafting Abenteuers. Was soll ich Euch sagen, es war ein riesen Spaß. Level 2 würde ich sagen. Dauer mind. eine Stunde. Gerne wieder!!

Riohacha nach oben ↑

Auf den Weg nach Cabo de la Vela machten wir einen Zwischenstopp in Riohacha. Aus meiner Sicht eine unterschätzte Stadt, die mit einer tollen Strandpromenade, zahlreichen guten Restaurants und wenig Tourismus begeistern kann. Unsere Zeit reichte leider nicht, um diesen Eindruck zu vertiefen. Vielleicht habt Ihr ja noch weitere Infos was man hier machen kann.

Souvenirs der Wayúu Indianer in Riohacha

Souvenirs der Wayúu Indianer in Riohacha

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