Mobile Bildbearbeitung mit Snapseed, Photo Editor, SKRWT und F-Stop

Bildoptimierung (Sättigung, Helligkeit, …)

Snapseed bietet ein automatisches Feintuning der Tonwerte, unter dem Menüpunkt „Feinabstimmung“ im Hauptmenü. Diese automatische Abstimmung funktioniert recht gut und erleichtert oft die weitere Anpassung der Tonwerte. Parameter die eingestellt werden sind:

  • Helligkeit: Damit könnt Ihr Euer Bild homogen heller oder dunkler machen.
  • Kontrast: Die Dynamik, d.h. der Unterschied zwischen dunklen und hellen Bereichen kann mit dem Kontrast verändert werden.
  • Sättigung: Die Intensität der Farben der Bilder ist manchmal zu schwach oder zu stark. Hiermit könnt Ihr die Intensität anpassen.
  • Ambiente: Farbkontraste hervorheben, ähnlich wie HDR nur weniger destruktiv und fügt sich angenehmer ins Bild ein. Wirkt besonders gut bei Landschaftsaufnahmen. Gute Ergebnisse können mit Werten zwischen 20 und 50 erreicht werden.
  • Spitzlichter: Erhöhe die Helligkeit heller Bereiche oder verringere sie.
  • Schatten: Ändere die Helligkeit von dunklen Bereiche
  • Wärme: Mit der Wärme kann das Bild in Richtung eines wärmeren oder kühleren Farbtons verändert werden.

Im Menü zur Feinabstimmung könnt Ihr durch Klick auf den Zauberstab das automatische Feintuning starten. In der Regel findet Snapseed sinnvolle Parameter mit denen gearbeitet werden kann.

Hier ein paar Erfahrungswerte aus meiner Arbeit mit Snapseed  

  • Die Einstellungen für Sättigung und Ambiente sind oft sehr konservativ, weshalb ich hier den Wert gerne etwas erhöhe.
  • Mithilfe des automatischen Weißabgleichs in Snapseed kann die richtige Wärme (warm bis kühl) automatisiert gefunden werden. Eine Anpassung über die Option der Wärme im Menü der Feinabstimmung ist daher aus meiner Sicht nicht erforderlich.
  • Die Einstellung Schatten eignet sich gut um gezielt dunkle Bereiche aufzuhellen, zum Beispiel bei unterbelichteten Aufnahmen.
  • Links unten gibt es ein kleines Balkendiagramm. Dahinter verbirgt sich ein Histogramm. Es zeigt eine statistische Verteilung aller Tonwerte (0 bis 255) des Bildes. Auf der linken Seite gehts los mit 0 (=schwarz) bis ganz nach rechts 255 (=weiß). Es zeigt die Häufigkeit der 255 Tonwerte im Bild. Mithilfe des Histogramms könnt Ihr erkennen, ob ein Bild überbelichtet (zu hell) oder unterbelichtet (zu dunkel) ist. Hier zwei Beispiele:

Im ersten Bild ist die normalbelichtete Aufnahme zu sehen. Das Histogramm links unten hat eine gleichmäßige Verteilung der Tonwerte. Wenn Ihr mit der Maus über das Bild geht seht Ihr ein Beispiel für eine überbelichtete Aufnahme. Das Histogramm weist nun eine starke Verteilung in Richtung der Weißwerte nach rechts auf. Der Peek deutet auf eine überbelichtete Aufnahme hin, das heißt, im Bild gibt es überdurchschnittlich viele sehr helle Bildpunkte.

Bildbearbeitung – überbelichtete Aufnahme mit HistogrammBildbearbeitung – normalbelichtete Aufnahme mit Histogramm
Guatapé – Histogramm mit Darstellung der Tonwerte für eine überbelichtete Aufnahme

Das zweite Beispiel zeigt eine Unterbelichtung beim Überfahren mit dem Mauszeiger. Der Effekt findet Ausdruck im Maximum des Histogramms zur linken Seite bei den Schwarzwerten. Auch hier kann ein starker Peek zur rechten Seite eine Unterbelichtung bedeuten.

Bildbearbeitung – unterbelichtete Aufnahme mit HistogrammBildbearbeitung – normalbelichtete Aufnahme mit Histogramm
Guatapé – Histogramm mit Darstellung der Tonwerte für eine unterbelichtete Aufnahme

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